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	<title>Rügener Nachrichten</title>
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	<description>News und Interessantes von und über die Insel Rügen</description>
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		<title>R&#252;gen verlassen &#8211; mit offenen Armen in Rendsburg empfangen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 19:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Annemarie]]></category>
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Sassnitz/Rendsburg. Sie verdienten gut, diese Motorsegler von der Nobiskrug-Werft in Rendsburg. In Zeiten, als die K&#252;stenschipper noch die Segel gewohnt, aber schon die Maschine einsetzen konnten, brachte die Fracht zeitnah transportiert, guten Verdienst. Einer der letzten Nobiskruger Segler namens „Annemarie“ machte in Rendsburg anl&#228;sslich des „Rendsburger Herbstes“ am 17. August am Ahlmann-Kai fest.
Im Januar 1930 [...]]]></description>
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<p>Sassnitz/Rendsburg. Sie verdienten gut, diese Motorsegler von der Nobiskrug-Werft in Rendsburg. In Zeiten, als die K&#252;stenschipper noch die Segel gewohnt, aber schon die Maschine einsetzen konnten, brachte die Fracht zeitnah transportiert, guten Verdienst. Einer der letzten Nobiskruger Segler namens „Annemarie“ machte in Rendsburg anl&#228;sslich des „Rendsburger Herbstes“ am 17. August am Ahlmann-Kai fest.</p>
<p>Im Januar 1930 hatte Kapit&#228;n Penns den Dreimast-Toppsegelschoner mit rund 45 Metern L&#228;nge bestellt und im Juni den Stapellauf begleitet. Im Juli begann die Arbeit mit dem Schiff und 1935 erhielt der genietete Rumpf sogar noch einmal eine Verl&#228;ngerung, bevor die Kriegsmarine das Schiff requirierte. Mienensuchboot, Minenr&#228;umfahrzeug und 1948 wieder als Frachtschiff nach Kiel verlegt, erhielt die „Annemarie“ 1953 erneut eine Verl&#228;ngerung des Rumpfes. 1987 endete die Bereederung und 1991 wurde das Schiff mit numehr etlichen Jahrzehnten Geschichte zum Abwracken au&#223;er Dienst gestellt.</p>
<p>Die Makarenko-Schifffahrts GmbH kaufte sie f&#252;r p&#228;dagogische Zwecke an und lie&#223; sie in einer Werft in Arnis lange liegen. Die Aufbauten au&#223;er den Masten waren bis 1996 schon zur&#252;ckgebaut, der Rumpf verk&#252;rzt. 2004 folgte dann eine &#220;berf&#252;hrung nach Sassnitz, um als gemeinn&#252;tziger Arbeitsort f&#252;r Jugendliche der Wildfang GmbH Lohme zu dienen. Erfolgreich, wie viele geleistete Stunden auch als Bu&#223;e nach richterlicher Anordnung und der heutige Zustand belegen. Auf den M&#252;ther-Ged&#228;chtnisfahrten diente der motorisierte Rumpf die letzten Jahre als Schlafschiff, konnten sich auch Rotarier von der Arbeit &#252;berzeugen.</p>
<p>Seit 15. August 2008 vermisst der kundige Besucher des Sassnitzer Hafens die „Annemarie“ vor dem Glasbahnhof. Der Arbeitscontainer verschwand schon vorher. Projektleiter und Sozialarbeiter Christian Cimander erl&#228;utert, warum nun Rendsburg der neue Liegeplatz, die Europ&#228;ische Jugendhanse e.V. der neue Eigner ist und doch die handelnden Personen nahezu die selben bleiben.<br />
Cimander: „Die Annemarie ist ja kein gewerbliches Projekt, wenngleich die beteiligten Organisationen heute des Risikos wegen auch nicht mehr als Verein sondern in GmbHs agieren. Wie das Lohmer Haus Wildfang. Dass wir in Sassnitz die letzten Jahre dennoch immer wie ein gewerbliches Projekt behandelt wurden, hat uns geschmerzt. Denn zuletzt rund 5700 Euro j&#228;hrliche Liegegeb&#252;hren h&#228;tten wir lieber in den Ausbau des Stahlschiffes und die Jugendarbeit gesteckt. Vergangenes Jahr hatten wir vier Monate Werftaufenthalt in Stralsund. Bei unserer Anfrage, ob wir in der Zeit die Finanzen anders regeln k&#246;nnten, bedeutete man uns seitens der Hafengesellschaft, dass wir bei K&#252;ndigung kein Anrecht mehr h&#228;tten, zur&#252;ck zu kehren. Das fanden wir alles schon merkw&#252;rdig. Immerhin tr&#228;gt das Schiff den Liegehafen Sassnitz am Heck.“</p>
<p>Dass es auch anders geht, zeigten verschiedene Interessenten in Rendsburg. Angestachelt durch derlei und andere Vorkommnisse hatten die Verantwortlichen die F&#252;hler schon l&#228;nger ausgestreckt. Frauke Grossmann, ehemalige Frauenbeauftragte von Buedelsdorf und begeisterte Seglerin stellte Kontakte her. Und siehe da, es fanden sich auf Anhieb Sponsoren, die schon kurz nach dem Anlegen in Rendsburg nach einer 33-st&#252;ndigen &#220;berfahrt mit vollen H&#228;nden an Bord kamen. „Was dieses Schiff f&#252;r Kenner bedeutet, haben wir nochmals richtig begriffen, als wir im Nord-Ostsee-Kanal mehrfach das Signal „dreimal lang“ erhielten. Viele alte Schiffer und Lotsen waren ger&#252;hrt beim Anblick. Sie kannten den Schoner noch von fr&#252;her. Es war wie eine Heimkehr“, so Cimander, der die &#220;berfahrt auch in Abstimmung mit der Seeberufsgenossenschaft organisiert hatte. „In Sassnitz lagen wir ja auch in Nachbarschaft zu einer kleinen Werft. So viel Herzlichkeit haben wir dort jedoch nie erlebt. Und der Eigner des Ahlmann-Kais sagte uns sofort freies Liegen zu. In Sassnitz schien es nach den Erfahrungen der letzten Jahre einfach nicht mehr m&#246;glich, die „Annemarie“ unter Segel zu bringen.“</p>
<p>Wie Telefonate mit der Stadtverwaltung Rendsburg zeigten, ist der Fakt der Schiffsverlegung zumindest bekannt. Man scheint dort ein gewisses Interesse daran zu haben, dass ein fr&#252;heres Rendsburger Schiff wieder „heimkehrt“. „Wir h&#228;tten auch in Sassnitz gerne an Br&#252;cke eins gelegen, im Zentrum des Hafens, als attraktiver Blickfang. Wie es beim Bau einmal f&#252;r die der Fischhalle abgewandte Seite geplant war. Segler wie die Ninive oder andere lagen dort ja auch schon, bevor die kaputten Gangways von Belamer alles blockierten. Und niemand glaubt wohl ernsthaft, dass die Stadt damit Geld verdient.“</p>
<p>Christian Cimander arbeitet also k&#252;nftig in Rendsburg. Auch Robert Reeckmann, der technische Leiter des Umbaus, ist mit seiner Familie nach Kiel gezogen. Der neue Prospekt f&#252;r den Endspurt des Seglers listet alleine elf namhafte Sponsoren auf. In Rendsburg. Wer den Kontakt halten m&#246;chte: stsannemarie@aol.com, Stichwort europ&#228;ische Jugendhanse e.v.</p>
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		<title>Neue Erdgastankstelle in Sagard</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/882-neue-erdgastankstelle-in-sagard</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 19:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gastankstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Sagard]]></category>

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Sagard. Edgar Meyer hat an seiner Sagarder Oil-Tankstelle seit vergangener Woche Autogas (LPG). Wie der separate, oberirdisch gelagerte Tank deutlich signalisiert. Meyer bildet damit den Br&#252;ckenkopf der Gastankstellen nach Jasmund und Wittow, was f&#252;r die Kfz-H&#228;ndler ein weiteres Signal zur Umr&#252;stung oder dem Angebot gasbetriebenen Neufahrzeugen bedeutet. Vermutlich bleibt er nicht lange der n&#246;rdlichste St&#252;tzpunkt. [...]]]></description>
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<p>Sagard. Edgar Meyer hat an seiner Sagarder Oil-Tankstelle seit vergangener Woche Autogas (LPG). Wie der separate, oberirdisch gelagerte Tank deutlich signalisiert. Meyer bildet damit den Br&#252;ckenkopf der Gastankstellen nach Jasmund und Wittow, was f&#252;r die Kfz-H&#228;ndler ein weiteres Signal zur Umr&#252;stung oder dem Angebot gasbetriebenen Neufahrzeugen bedeutet. Vermutlich bleibt er nicht lange der n&#246;rdlichste St&#252;tzpunkt. Auch Statoil in Sassnitz hat schon die kommende Gaszapfs&#228;ule avisiert. Die f&#252;r die Region Jasmund allerdings in Sassnitz geplante Erdgastankstalle als Erg&#228;nzung der einzigen Erdgastankstelle in Bergen bei Aral sei allerdings f&#252;r dieses Jahr aus der Planung genommen, war von EWE zu erfahren. Damit existieren neben der bei Oil in Sagard Autogastankstellen in Putbus, Binz und Bergen bei R&#252;gen-Haustechnik in der Tilzower Chaussée.<br />
Autogas (LPG) ist eine fl&#252;ssige Mischung aus Propan und Butan, wobei mit Erdgas (CNG, NGV) gasf&#246;rmiges Methan im Druckbeh&#228;lter getankt wird. Das macht die Unterschiede bei der Tankgr&#246;&#223;e aus. Bei einem Tankstellennetz von rund 800 Tankstellen sind bundesweit rund 70 000 Fahrzeuge mit Erdgas betrieben. F&#252;r die rund 380 000 Fahrzeuge unter Fl&#252;ssiggas stehen rund 4 000 Tankstellen zur Verf&#252;gung. Die Steuerbefreiung f&#252;r beide Treibstoffarten ist bisher bis 2018 garantiert. Bei einem Preis von 64 bis 70 Cent f&#252;r LPG und bis zu 99 Cent f&#252;r Erdgas pro Kilogramm macht der Umrechenfaktor 0,8 Liter Super gegen&#252;ber 1,5 Liter Super bei Erdgas aus.</p>
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		<title>Parkkultur R&#252;gen zeigt Installationen</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/884-parkkultur-ruegen-zeigt-installationen</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 19:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

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Noch bis 14.September sind im Schlosspark Pansevitz und Kartzitz k&#252;nstlerische Gestaltungen und Installationen im &#246;ffentlichen Raum zu sehen. Unter dem Motto &#8220;Eins zu Eins R&#252;gen&#8221; hat der Verein Parkkultur R&#252;gen erstmalig zehn K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler gewonnen, die den besucher ganz unvermittelt auf Skulpturen, Installationen oder Anderes sto&#223;en lassen. Hier sind zu sehen &#8220;Stille Wasser&#8221; auf [...]]]></description>
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<p>Noch bis 14.September sind im Schlosspark Pansevitz und Kartzitz k&#252;nstlerische Gestaltungen und Installationen im &#246;ffentlichen Raum zu sehen. Unter dem Motto &#8220;Eins zu Eins R&#252;gen&#8221; hat der Verein Parkkultur R&#252;gen erstmalig zehn K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler gewonnen, die den besucher ganz unvermittelt auf Skulpturen, Installationen oder Anderes sto&#223;en lassen. Hier sind zu sehen &#8220;Stille Wasser&#8221; auf der gr&#252;nen Teichoberfl&#228;che von Peter Kr&#246;ning und &#8220;Visitors&#8221;, bestehend aus drei knallroten B&#228;llen wie Sputnik am Boden, in der Luft und auf dem Wasser verteilt. Der Katalog zur Ausstellung kann wochentags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr im B&#252;ro der Gutsverwaltung Knyphausen in Kartzitz erworben werden.</p>
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		<title>Schleppjagd mit den Tills als Doppelspitze</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/886-schleppjagd-mit-den-tills-als-doppelspitze</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 19:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburger Meute]]></category>
		<category><![CDATA[Putbus]]></category>
		<category><![CDATA[Schleppjagd]]></category>

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Putbus. Wo Gabriel Rodenberg auftaucht, ist er der Star. Egal wie bekannt die anderen um ihn herum sind. Gabriel Rodenberg ist Pferdezuchtmeister und Halter der Mecklenburger Meute. 23 seiner Hunde in einer sogenannten Meute zur unblutigen Schleppjagd lagern inmitten einem Geviert von Pferden vor dem Marstall und ziehen alle Aufmerksamkeit. Begierig darauf, dass es losgeht. [...]]]></description>
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<p>Putbus. Wo Gabriel Rodenberg auftaucht, ist er der Star. Egal wie bekannt die anderen um ihn herum sind. Gabriel Rodenberg ist Pferdezuchtmeister und Halter der Mecklenburger Meute. 23 seiner Hunde in einer sogenannten Meute zur unblutigen Schleppjagd lagern inmitten einem Geviert von Pferden vor dem Marstall und ziehen alle Aufmerksamkeit. Begierig darauf, dass es losgeht. Gut dass Moderator Carlo von Tiedemann das Mikrophon ergreift und den Jagdherren Till Demtroeder nach den Kl&#228;ngen der Usedomer Jagdhornbl&#228;ser ins Spiel bringt. Er hatte 2006 die Idee, R&#252;gen und diese Jagd zu verbinden. Folglich schw&#228;rmt er auch &#252;ber R&#252;gen, seinen sommerlichen Drehort, und l&#228;dt zu weiteren Events am Wochenende an die Seebr&#252;cken Binz und Sellin ein. Till Backhaus als Schirmherr tr&#228;gt neben dem gedeckten Gr&#252;n von Demtr&#246;der nat&#252;rlich Rot und beschreibt die Jagd als Teil der Kulturlandschaft, zu der auch die Nationalparke als das Tafelsilber „auf Deutschlands gr&#246;&#223;ter und wie ich meine, sch&#246;nster Insel geh&#246;rt&#8230;“ Kaum jemand, der diesen Satz noch nicht geh&#246;rt hat. Und dann sind da neben dem Boldevitzer Ehepaar Heike und Lorenz Thomsen, welche die sogenannte Equipage, also die aktiven Jagdbegleiter, anf&#252;hrten, auch die heimlichen Stars.</p>
<p>Begeisterung beim zahlreichen Publikum, das durchaus unterscheidet zwischen dem jagdlichen Ereignis und dem „Auftrieb“. Denn ohne Zweifel ist das Stelldichein einer so gro&#223;en Jagd immer ein Ereignis. Wie die teilweise weit angereisten Pferdeh&#228;nger aus allen Teilen der Republik ebenfalls beweisen. Das d&#252;rfte nur noch vom abendlichen Fest im Marstall &#252;bertroffen worden sein, f&#252;r das sich vorausschauende G&#228;ste auch von der Insel vorsichtshalber Zimmer in Putbus oder der nahen Umgebung genommen hatten.</p>
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		<title>Schweden forschen mit am Klima der Marienkirche</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/890-schweden-forschen-mit-am-klima-der-marienkirche</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 19:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Wandmalerei]]></category>

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Bergen. Ein ganz bestimmtes Ger&#228;usch beim Ausfahren der Hydraulik ist derzeit in der Kirche St. Marien zu Bergen zu h&#246;ren. Es entsteht, wenn Diplomrestaurator Andreas Wei&#223; den Elektromotor der knallgelben Hebeb&#252;hne bedient und diese ihn in schwindelnde H&#246;he unter die Gew&#246;lbe bef&#246;rdert. „Leider hat nur eine kleine Arbeitsb&#252;hne durch die Eingangst&#252;r gepasst, sodass wir nun [...]]]></description>
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<p>Bergen. Ein ganz bestimmtes Ger&#228;usch beim Ausfahren der Hydraulik ist derzeit in der Kirche St. Marien zu Bergen zu h&#246;ren. Es entsteht, wenn Diplomrestaurator Andreas Wei&#223; den Elektromotor der knallgelben Hebeb&#252;hne bedient und diese ihn in schwindelnde H&#246;he unter die Gew&#246;lbe bef&#246;rdert. „Leider hat nur eine kleine Arbeitsb&#252;hne durch die Eingangst&#252;r gepasst, sodass wir nun alle Arbeiten von den Seitenschiffen aus erledigen m&#252;ssen, anstatt mit einem Schwenkarm direkt ins Hauptschiff zu kommen“, erl&#228;utert Wei&#223;. Er bittet um Verst&#228;ndnis f&#252;r die nun wohl ein paar Tage l&#228;nger dauernden Beeintr&#228;chtigungen f&#252;r das Gemeindeleben und die Besucher.</p>
<p>Die seltsame Aktion dient der Messung der nat&#252;rlichen Luftwechselrate der Kirche. W&#228;hrend dazu im Einfamilienhaus das Blower-Door-Verfahren eingesetzt wird, ist man bei gr&#246;&#223;eren R&#228;umen auf die Tracer-Gas-Methode angewiesen. Dabei werden sogenannte Quellen im Raum verteilt, die Spuren eines chemisch kodierten Stoffes in die Raumluft abgeben, die von sogenannten Sammlern wieder aufgefangen werden. Aus der Menge der aufgefangenen Partikel l&#228;&#223;t sich dann errechnen, wie schnell die Raumluft durch Au&#223;enluft ersetzt wird. Wei&#223; konnte daf&#252;r Wissenschaftler der Universit&#228;t G&#228;vle in Schweden gewinnen, die &#252;ber 14 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet verf&#252;gen und ein Do it yourself–Verfahren nach ISO-Norm entwickelt haben. Anstatt teure Wissenschaftlerstunden zu bezahlen, montiert er die per Post aus Schweden gekommene Messeinrichtung selbst. Dazu musste er zun&#228;chst die rund 7400 Kubikmeter Raumvolumen der Marienkirche in 100 gleiche Segmente teilen. Viele rote Maurerschn&#252;re baumeln dort derzeit, an denen dann 100 Quellen aufgeh&#228;ngt werden. F&#252;r jedes Segment eine. Nach drei bis vier Wochen werden die Sammler zur Auswertung nach G&#228;vle geschickt. Die Quellen halten ein halbes Jahr, sodass w&#228;hrend der Schlie&#223;zeit der Kirche im Winter eine Nachmessung zu deutlich geringeren Kosten m&#246;glich w&#228;re. </p>
<p>„Die ist auch sinnvoll, weil die Luftwechselrate durch den Besucherverkehr beeinflu&#223;t wird“ so Wei&#223;, der seine aktuellen Arbeiten so einordnet: „Der Kalk in den Wandmalereien hat sich unter dem Einflu&#223; von Rauchgasen zu Gips verwandelt. Der reagiert auf Klimaschwankungen mit Bewegungen, die letztendlich zum Abplatzen der Malerei f&#252;hren. F&#252;r ihre Erhaltung mu&#223; deshalb das Klima stabilisiert werden“. Dazu dienen bereits die Windfangt&#252;ren in der Turmhalle. Als Ersatz f&#252;r die sch&#228;dliche T&#252;rl&#252;ftung ist eine klimagesteuerte L&#252;ftung geplant, f&#252;r die der nat&#252;rliche Luftwechsel der Kirche bekannt sein muss.</p>
<p><strong>Chronologie eines Rettungseinsatzes</strong></p>
<p>Seit Mitte der 90er Jahre ist Andreas Wei&#223; um die Erhaltung der &#252;ber 800 Jahre alten romanischen Wandmalereien in der Kirche St. Marien in Bergen bem&#252;ht.</p>
<p>2003 konnte in einer ersten restauratorischen Voruntersuchung Untersuchung festgestellt werden, wie schlimm es um die Malerei wirklich steht. Folgerichtig wurde Forschungsprojekt bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) beantragt.</p>
<p>2004 er&#246;ffnete die Einstufung der Marienkirche als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung weitere F&#246;rderm&#246;glichkeiten.</p>
<p>2005 bis 2006 wurden in einem Klimamonitoring die Einfl&#252;sse des Raumklimas auf den Verfall der Wandmalereien untersucht.</p>
<p>2005 bis 2006 war ebenfalls eine Notsicherung von absturzgef&#228;hrdeten Teilen der Wandmalereien im s&#252;dlichen Querhaus erforderlich.</p>
<p>2006 wurde der Erhaltungszustand des gesamten Malereibestandes untersucht und dokumentiert.<br />
Mit der Bewilligung des Forschungsprojekts „Modellhafte und nachhaltige Sanierung durch Rauchgas- und Nitratemissionen gesch&#228;digter Wandmalereien in der Marienkirche zu Bergen auf R&#252;gen im ostseetypischen Wechselklima“ durch die DBU konnte 2007 die Erarbeitung der Konservierungs- und Restaurierungskonzeption f&#252;r die Malereien begonne werden.</p>
<p>Der Bauabschnitt 2007/ 2008 umfa&#223;t erste Konservierungsarbeiten an den Malereien im Chor und im S&#252;dquerhaus, sowie den Einbau von Windfangt&#252;ren in der Westvorhalle zur Stabilisierung des Raumklimas.</p>
<p>F&#252;r 2009 sind der Einbau einer klimagef&#252;hrten Regelung f&#252;r die L&#252;ftung der Kirche, sowie die Fortsetzung der Konservierung und Restaurierung der Malereien geplant.</p>
<p>Die finanziellen Aufwendungen betragen im Bauabschnitt 2007/ 2008 und in den Folgejahren jeweils etwa 104.000 Euro, die zum Teil aus Bundes- und Landesmitteln bestritten, aber durch die Landeskirche und die Kirchengemeinde komplementiert werden m&#252;ssen. Die Sicherung dieses Eingenanteils wird ma&#223;geblich durch die Margarete-Bierlein-Stiftung unterst&#252;tzt.</p>
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		<title>Vermisster Segler der Aredi auf Moen identifiziert</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 19:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aredi]]></category>
		<category><![CDATA[Sassnitz]]></category>

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Sassnitz. Der auf der Ostsee vermisste Segler aus Bad Sassendorf ist gefunden worden. Dies vermeldete der Soester Anzeiger von heute und best&#228;tigte auch Sprecher Joachim Bruhn vom Bundespolizeiamt See in Neustadt/Holstein. Auf der d&#228;nischen Insel Moen sei eine Person an Land gesp&#252;lt worden, bei der es sich nach n&#228;heren Untersuchungen um den vermissten Segler handele, [...]]]></description>
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<p>Sassnitz. Der auf der Ostsee vermisste Segler aus Bad Sassendorf ist gefunden worden. Dies vermeldete der Soester Anzeiger von heute und best&#228;tigte auch Sprecher Joachim Bruhn vom Bundespolizeiamt See in Neustadt/Holstein. Auf der d&#228;nischen Insel Moen sei eine Person an Land gesp&#252;lt worden, bei der es sich nach n&#228;heren Untersuchungen um den vermissten Segler handele, best&#228;tigte gegen Mittag auch das dortige Lokalradio. Die kriminaltechnischen Untersuchungen h&#228;tten zudem ergeben, dass das Wasser in der Lunge auf einen Unfall schlie&#223;en lasse. Wahrscheinlich sei der Segler &#252;ber Bord gegangen, da zum fraglichen Zeitpunkt am Auffindeort 25 Kilometer vor R&#252;gen Sturm geherrscht habe. Zur Idendifikation wurden den d&#228;nischen Beh&#246;rden R&#246;ntgen- und Zahnbilder vorgelegt.</p>
<p>Die Yacht „Aredi“ war am 3. August f&#252;hrerlos vom Mehrzweckschiff Arkona vor R&#252;gen aufgefunden worden. Die Ehefrau des Seglers hatte schon am 30. Juli Vermisstenanzeige aufgegeben. Nach einer l&#228;ngeren Suche bis zur Dunkelheit schleppte ein Schiff der Bundespolizei die Aredi in den Hafen Sassnitz.<br />
Dass der Segler bis nach Moen abgetrieben worden sei, verwundere bei Kenntnis der Tiefenstr&#246;mung nicht. „Vermutlich ist er zwischen Dar&#223; und R&#252;gen &#252;ber Bord gegangen“, so der Sprecher.</p>
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		<title>H&#246;chst modern im alten Park auf R&#252;gen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 19:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Friedwald]]></category>
		<category><![CDATA[Pansevitz]]></category>
		<category><![CDATA[Parkkultur]]></category>

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Insel R&#252;gen. Eichen, Linden, Kastanien, Amberb&#228;ume, Eschen, Erlen und andere B&#228;ume im Pansevitzer Park sind 80 bis 230 Jahre alt. Alte wie auch ganz junge eint die akribische Beschriftung. Am Eingang des Parkes im Westen R&#252;gens nahe der Kreisstra&#223;e von Gingst nach Bergen thront der Treppenturm der alten Ruine des gleichnamigen Gutshauses. Neu im Park [...]]]></description>
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<p>Insel R&#252;gen. Eichen, Linden, Kastanien, Amberb&#228;ume, Eschen, Erlen und andere B&#228;ume im Pansevitzer Park sind 80 bis 230 Jahre alt. Alte wie auch ganz junge eint die akribische Beschriftung. Am Eingang des Parkes im Westen R&#252;gens nahe der Kreisstra&#223;e von Gingst nach Bergen thront der Treppenturm der alten Ruine des gleichnamigen Gutshauses. Neu im Park sind kleine Schildchen an den B&#228;umen, welche die Namen Verstorbener oder solcher Menschen tragen, die dort einmal in einer Urne beigesetzt werden m&#246;chten. Denn der Park Pansevitz ist auch ein Friedwald. Einst der erste in Mecklenburg-Vorpommern. Das Recht, dort eine letzte Ruhest&#228;tte zu finden, erkauft man sich, anders als auf kirchlichen Friedh&#246;fen, f&#252;r 99 Jahre. </p>
<p>Bis ins Jahr 1230 hat der Park mit Verbindung zum Geschlecht Knyphausen in Kartitz und von Werseby in Boldevitz seine Wurzeln. &#196;lteste R&#252;ganer Geschlechter stammen hier ab. Durch eine raffinierte Konstruktion wurde das Land nachwendisch von Familie zu Knyphausen erworben, dem <a href="http://www.insularugia.de/">Verein Insula Rugia</a> &#252;bergeben und von diesem in eine Stiftung &#252;berf&#252;hrt. So wurde in m&#252;hevoller Arbeit mit einem pensionierten F&#246;rster nicht nur rekonstruiert. Der Park konnte auch als Denkmal erhalten und erweitert werden. In Verbindung mit dem Betreiberverein <a href="http://www.parkkultur-ruegen.de/">Parkkultur R&#252;gen</a> wird das einst private Anwesen zunehmend &#246;ffentlich relevant. Nicht zuletzt dank F&#246;rderung durch Mittel aus dem Fonds Leader +.</p>
<p>Erstmalig kamen in diesem Jahr Freilandskulpturen von f&#252;nf K&#252;nstlern hinzu, die eine wohl einzigartige Kombination aus Weltlichkeit, Leben und Tod darstellen.</p>
<p>Parkkultur-Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Annette Gro&#223; f&#252;r den Verein Parkkultur zu Sinn und Zweck des Vereins: „Auf R&#252;gen gab es einmal 213 Guts- u. Parkanlagen, von denen heute leider nur noch 96 Anlagen existieren. Einige davon wurden liebevoll wieder hergerichtet, andere sind verwildert, von M&#252;ll &#252;berlagert oder bewusst zersiedelt worden. Der Verein Parkkultur R&#252;gen hat sich im Oktober 2005 am Ende eines Projektes von Insula Rugia e.V. gegr&#252;ndet. Sinn war der Aufbau eines Netzwerkes f&#252;r historische Parkanlagen auf R&#252;gen. Aufgabe ist, das einzigartige kulturelle Potenzial R&#252;gens an l&#228;ndlichen Gutsparken in das Bewusstsein der &#214;ffentlichkeit zu bringen, diese Parkanlagen zu erhalten und vielleicht gar wie hier zu rekultivieren. Derzeit betreut der Verein acht Parkanlagen, weitere Parkanlagen sollen in das Netzwerk integriert werden.“</p>
<p>Die Friedwald GmbH hat im Juli 2006 in Pansevitz den ersten in unserem Bundesland und einen von zwischenzeitlich 17 deutschen Friedw&#228;ldern eingerichtet. Einzigartig jedoch bleibt die Variante des &#246;ffentlichen Parks auf 36 Hektar. Ertr&#228;ge flie&#223;en anteilig wieder der Parkstiftung zu und tragen zum Erhalt bei: rund 70 Urnen sind zwischenzeitlich begraben und 150 Optionen auf Einzelbestattung oder solcher an einem Gruppenbaum bestehen. K&#252;rzlich interessierte sich gar mit Prof. Woo-Hyuk Byun ein koreanischer Forstwissenschaftler in Vorbereitung des ersten Koreanischen Friedwaldes daf&#252;r. „Unsere Regierung m&#246;chte 30 Kilometer vor Seoul in einem Staatswald einen ersten Friedwald einrichten. Zum Jahresende soll die Er&#246;ffnung sein. Erste Baumbestattungen sind in Seoul schon vorgenommen worden“, bekundet der Wissenschaftler, beeindruckt von deutscher Parkkultur. Der in Frage kommende koreanische Wald m&#252;sse allerdings noch gepflegt werden, sagte Byun schmunzelnd. Mit Pansevitz &#252;berhaupt nicht zu vergleichen.</p>
<p>F&#246;rster Dani Neubeck betreut das Gel&#228;nde als Park ebenso, wie G&#228;ste von Bestattungen. Dazu geh&#246;rt das Loch im Boden auf einem immagin&#228;ren Kreis rund um beispielsweise eine Eiche. An diesem Tag schm&#252;ckt er den Bestattungsplatz mit Eichenlaub. Auf einer Holzplatte wird gleich die Urne stehen, w&#228;hrend der F&#246;rster im Hintergrund bleibt. „Meist denken sich die Angeh&#246;rigen ein eigenes Ritual aus. Manche bringen auch einen Pastor mit. Und w&#228;hrend die Trauerg&#228;ste Abschied nehmen, kann es sein, dass ein paar Meter weiter ein Liebespaar unsere so genannte Liebesinsel besucht oder auch nur Kinder auf dem Gras spielen. „Wir h&#246;ren zunehmend den Wunsch, dass Angeh&#246;rige wieder einen Trauerplatz wollen“, begr&#252;ndet der F&#246;rster, warum anonyme Urnengr&#228;ber oder Seebestattungen zu einem schweren Verm&#228;chtnis f&#252;r die Hinterbliebenen f&#252;hren.“</p>
<p>Ein paar Meter weiter steht Prof. Helmut Strasser. „Wir haben jetzt eben den Bescheid bekommen, dass wir endlich die Ruine sichern k&#246;nnen“, so sein Statement als Vorsitzender der Parkstiftung. 110.000 Euro sollen insgesamt mit einem Zuschuss von 64.000 Euro aus Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Leader + investiert werden. Ein Aussichtsturm soll dann als weiteres Novum, versteckt im Treppenhaus der Ruine Platz, finden.</p>
<p><strong>TIP:</strong></p>
<p>Derzeit aktiv betriebene Parks im Verein Parkkultur auf R&#252;gen sind:<br />
Zirkvitz, Kartzitz, Boldevitz, Gobbin, Liddow, Pansevitz, Kubbelkow, Selitz.</p>
<p>F&#252;hrungen Verein Parkkultur immer Freitags:<br />
Tel. 03838-252255<br />
Ansprechpartnerin:<br />
Projektkoordinatorin Dipl.-Ing. Annette Gro&#223;<br />
gross@parkkultur-ruegen.de</p>
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		<title>Tauchglocke Sellin kurz vor Inbetriebnahme</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/896-tauchglocke-sellin-kurz-vor-inbetriebnahme</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 20:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport & Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Seebrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sellin]]></category>
		<category><![CDATA[Tauchgondel]]></category>

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Noch zwei Wochen, so sch&#228;tzt der k&#252;nftige Gondelfahrer Jochen Hagemeister aus Putbus realistisch, wird es dauern, bis die Selliner Tauchgondel in Betrieb geht. Er ist nur einer aus dem Team von sp&#228;ter vier Gondelf&#252;hrern. Rund um ihn herrscht aus allen Branchen gro&#223;e Betriebsamkeit. Elektronik wird derzeit installiert und Elektrik verkabelt, w&#228;hrend andere Gewerke sich um [...]]]></description>
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<p>Noch zwei Wochen, so sch&#228;tzt der k&#252;nftige Gondelfahrer Jochen Hagemeister aus Putbus realistisch, wird es dauern, bis die Selliner Tauchgondel in Betrieb geht. Er ist nur einer aus dem Team von sp&#228;ter vier Gondelf&#252;hrern. Rund um ihn herrscht aus allen Branchen gro&#223;e Betriebsamkeit. Elektronik wird derzeit installiert und Elektrik verkabelt, w&#228;hrend andere Gewerke sich um die Au&#223;enverkleidung k&#252;mmern, die wie eine geschlossene, silberne Tulpe aussieht. Zurzeit werden zudem in der Ostsee Unterwasseraufnahmen gedreht, die sp&#228;ter in der Gondel beim Tauchgang zum Einsatz kommen sollen. W&#228;hrend des Abtauchens gibt die besatzung der Gondel Einblicke in die<br />
Lebenswelten der Ostsee. Danach zeigen Filme auch Korallenriffe in den Meeren der Welt oder andere Lebensr&#228;ume. Wie der Veranstalter auf seiner Au&#223;endarstellung kundtut, soll die Gondel ganzj&#228;hrig betrieben werden. Von November bis April in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr, bis Oktober von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr ab Inbetriebnahme. Zumindest die zahlreichen Besucher der Selliner Seebr&#252;cke schauen voller Interesse auf das Projekt. </p>
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		<title>Neue Restaurantleiterin macht mit Seebr&#252;ckenchef Wind</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/894-neue-restaurantleiterin-macht-mit-seebrueckenchef-wind</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 19:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Seebrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sellin]]></category>

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Sellin. Seit Fr&#252;hsommer 2008 hat die Seebr&#252;cke Sellin eine neue Restaurantleiterin. Julia Heldt, (28), kann nach mehreren Stationen in Folge ihrer Greifswalder Lehre auf renommierte Hotels zur&#252;ckblicken. Nach f&#252;nf Stationen der beruflichen Wanderung als Hotelfachfrau ist sie von Hamburg an die Ostseek&#252;ste zur&#252;ckgekehrt. Ganz ohne R&#252;ckkehragentur. „Es ist eine bewusste Heimkehr zum Wasser der Ostsee“, [...]]]></description>
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<p>Sellin. Seit Fr&#252;hsommer 2008 hat die Seebr&#252;cke Sellin eine neue Restaurantleiterin. Julia Heldt, (28), kann nach mehreren Stationen in Folge ihrer Greifswalder Lehre auf renommierte Hotels zur&#252;ckblicken. Nach f&#252;nf Stationen der beruflichen Wanderung als Hotelfachfrau ist sie von Hamburg an die Ostseek&#252;ste zur&#252;ckgekehrt. Ganz ohne R&#252;ckkehragentur. „Es ist eine bewusste Heimkehr zum Wasser der Ostsee“, sagt sie nun. Verantwortung und berufliches Weiterkommen inbegriffen. Bei einem Saal von 100 Sitzpl&#228;tzen, zwei Nebenr&#228;umen von jeweils 120 Sitzpl&#228;tzen und einer Terrasse, die nochmals 240 Pl&#228;tze umfasst.</p>
<p>Ideen sind derzeit gefragt. Wovon sie auch etliche beisteuert, wie beispielsweise die Seebr&#252;cke hin zum Winter attraktiver gemacht werden k&#246;nnte. Wei&#223; jedoch auch, dass sofortige Neuerungen w&#228;hrend der Saison schwer zu realisieren sind. „Sicher ist, dass die Seebr&#252;cke auch f&#252;r R&#252;ganer und Selliner wieder attraktiver werden muss. Dazu geh&#246;rt in diesem Jahr das „Erdinger Herbstfest“ ebenso, wie ‚saisonal angepasste Preise‘ in der Wintersaison“, sagt sie mit Seebr&#252;ckengesch&#228;ftsf&#252;hrer Heinz Gr&#228;pel an ihrer Seite. Der nennt selbstkritisch einen schon wesentlich verbesserten Service auf der Seebr&#252;cke, jedoch vor allem Aktivt&#228;ten wie die Spezialit&#228;tentage am Donnerstag und den mediterranen Tag am Sonntag. „Da sollen R&#252;ganer und andere auf der Insel weilende G&#228;ste dann auch deutliche Preisunterschiede sp&#252;ren“, dreht er unverhohlen am Rad. Denn die gemunkelten und nie dementierten monatlichen rund 20 000 Euro Pacht f&#252;r die Seebr&#252;cke lassen auch im Winter keinen Stillstand zu. „Wir werden dieser Tage anfangen, die Bar hier umzubauen und einen richtigen Barbetrieb am Abend einf&#252;hren. Die Kaffeeanlage kommt dann neben die Bar und das Sortiment an Getr&#228;nken und Cocktailas wird erheblich aufgestockt“, f&#252;hrt Julia Heldt weiter aus.</p>
<p>„Geduld, Konsequenz und Kontinuit&#228;t bescheinigt ihr jetzt schon der Seebr&#252;ckenmanager dabei, die gemeinsam erarbeiteten Ziele mit einem meist jungen Team umzusetzen. Und lockt mit attraktiven Aussichten: „Unsere guten Leute haben einen ganzj&#228;hrigen Arbeitsvertrag oder werden bei Aktivit&#228;ten au&#223;erhalb der Saison wenigstens immer zur&#252;ckgeholt. Selbst wenn mal die Belegschaft etwas reduziert werden muss, wissen alle, die es angeht, dass sie im Fr&#252;hjahr wieder mit dabei sind“, betont Heinz Gr&#228;pel. Spontane Aktionen sieht er im Winter beispielsweise in einer vereisten Ostsee. „Die Feuerk&#246;rbe sind bereit.“</p>
<p>Doch noch ist es Sommer und die Seebr&#252;cke sieht nach Er&#246;ffnung der Tauchgondel weiteren Anst&#252;rmen entgegen, denen K&#252;chenchef Marcus K&#252;mmel neben kulinarischem innen auch mit seinen Grillpavillons auf der Terrasse begegnen m&#246;chte. Konzerte mit de Plattf&#246;&#246;d oder Kinderprogramm mit R&#228;uber Rotbart steht ebenso ins Haus wie der Otto-Reuter-Abend, das Konzert Junge Elite oder ab 27. September die Partysaison mit Hits der 60-er und 70-er Jahre. Darin erkennen sie die Zielgruppe, sagt Gr&#228;pel. „Im Oktober beginnen wir dann auch wieder mit unseren thematischen Gourmetfestivals, dessen erstes mit den Leipziger Melancholikern und einem F&#252;nf-G&#228;nge-Men&#252; beginnt. Werden die beiden auf das im September geplante „Erdinger Herbstfest „ angesprochen, muss zumindest Heinz Gr&#228;pel etwas s&#252;ffisant l&#228;cheln. Irgendwie ist die N&#228;he zum Binzer Duckstein-Festival doch nicht so ganz zu verleugnen. Aber eben nun f&#252;r Sellin. Auf der Seebr&#252;cke. Das sei der kleine Unterschied.</p>
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		<title>Wrackforschung liegt brach</title>
		<link>http://www.ruegener-nachrichten.de/875-wrackforschung-liegt-brach</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 09:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Küstermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lohme]]></category>
		<category><![CDATA[Wracks]]></category>

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Lohme. Dr. Thomas F&#246;rster ist eine Institution. 14 Jahre lang baute er f&#252;r das Landesdenkmalamt die Sektion Unterwasserarch&#228;ologie auf. Wohlwissend, dass durch das Tauchverbot der DDR an der Ostsee und dort vor allem auf geschichtstr&#228;chtigem Grund rund R&#252;gen Wracks und damit Denkmale liegen.
Manche kannte er schon als Kind. Denn F&#246;rsters Vater hatte am Bug die [...]]]></description>
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<p>Lohme. Dr. Thomas F&#246;rster ist eine Institution. 14 Jahre lang baute er f&#252;r das Landesdenkmalamt die Sektion Unterwasserarch&#228;ologie auf. Wohlwissend, dass durch das Tauchverbot der DDR an der Ostsee und dort vor allem auf geschichtstr&#228;chtigem Grund rund R&#252;gen Wracks und damit Denkmale liegen.</p>
<p>Manche kannte er schon als Kind. Denn F&#246;rsters Vater hatte am Bug die Lizenz zum Tauchen. Bei der Marine und Sohn Thomas zog sich Maske und Schnorchel an, es ihm nachzutun. „Die letzten drei bis vier Jahre ist die Arbeit an den Wracks v&#246;llig zum Erliegen gekommen. Alles was wir beim Landesamt zur Kartierung und Sicherung betrieben haben, liegt brach.“ sagte er am Dienstag auf seinem Vortrag zu Wracks in der Ostsee im Lohmer Haus Linde. „Auch sieht es vorerst trotz Ank&#252;ndigung f&#252;r Mai nicht so aus, als ob unser Museum in Sassnitz wieder ge&#246;ffnet wird.“ Gemeint ist das Museum f&#252;r Unterwasserarch&#228;ologie, deutschlandweit einzigartig und in Kooperation mit Scandlines im alten und eben frisch sanierten Glasbahnhof angesiedelt. „Dieses Land ist so reich an Unterwassersch&#228;tzen. Das sollte unseren Touristen gezeigt werden.&#8221; F&#246;rster kann heute sprechen. Das Deutsche Meereskundemuseum ist seit der Promotion sein Arbeitgeber. Die Tauch- und Sichtungsarbeiten jedoch finden nur noch &#252;ber einen Verein ehrenamtlich vom Kutter Seefuchs statt. Sein Wissen jedoch verbreitet er gerne weiter.</p>
<p>Wie die Methoden, an alte Wracks zu kommen, derer rund 1400 kartiert sind. F&#246;rster allerdings geht von der doppelten Anzahl aus. „Die Seefahrts&#228;mter beispielsweise, welche die Fahrrinnen kontrollieren, machen den sogenannten Sidescan, wenn ihnen etwas merkw&#252;rdig vorkommt. Ebenso Luftaufnahmen, aus denen anhand von Verf&#228;rbungen Wracks deutlich zu erkennen seien. „Otto Brasch, ein alter Starfighterpilot, hat darin seine Passion gefunden und unterst&#252;tzt uns mit seinen Luftbildern, die &#252;ber 300 Anomalien zeigen. Vor Arkona, rund Hiddensee, speziell im S&#252;den, wo fr&#252;her eine Durchfahrt und die „Luchte“ der M&#246;nche betrieben wurde.</p>
<p>„Teilweise bis zu 15 Mitarbeiter haben von 1994 bis 2004 versucht, die Fundstellen zu sichern und Ergebnisse nachzuweisen. Auch unter dem Druck, dass f&#252;r die Wracks seit 1993 die Bohrmuschel in der Ostsee neben Raubtaucherei zu einer weiteren Bedrohung geworden ist. F&#246;rster fasziniert sein rund 50 Personen z&#228;hlendes Publikum aus Kindern, G&#228;sten und R&#252;ganern. Und hofft, dass die Politik im Land wieder hellh&#246;rig wird. Auch jetzt wird der Seefuchs als Basis dienen, um allerdings ehrenamtlich Strandungswracks und Siedlungen zu finden. Wasserstandsver&#228;nderungen lassen sie binnen der letzten 10 000 Jahre heute im Tiefwasser liegen. Wie die Einb&#228;ume aus dem Jahr 3100 v. Chr., die in Stralsund leider geborgen und damit dem Verfall preisgegeben worden seien. „Wir wissen nat&#252;rlich, wie sie zu konservieren sind, k&#246;nnen das jedoch nur anbieten.“</p>
<p>F&#246;rster erz&#228;hlt von einem fotogrammetrischen Messverfahren, mit dessen Daten ein dreidimensionales Bild erstellt werden kann. Nachdem der Hydrolift, der Spaten der Unterwasserarch&#228;ologen, ein Wrack saugend freigelegt hat. „Auf diese Weise haben wir fr&#252;he Schiffe erforscht, &#252;ber deren Bauweise &#228;hnlich der ber&#252;hmten Bremer Kogge wir wenig wussten.&#8221; Aus den Schiffen kamen dann die Gegenst&#228;nde des t&#228;glichen Lebens wie Schuhe, Grapen zum Kochen, Feldflaschen, Kannen, aber auch Navigationsinstrumente wie ein Bleilot mit Fettloch, in dem sich der Untergrund verfing und damit eine zweite Navigationshilfe bot.</p>
<p>Jeder Krieg hinterlie&#223; zudem Spuren. Bis zum letzten. Wracks dienen oft nur als Schl&#252;ssel zur Geschichte, sollen jedoch nicht gehoben werden. Die Erkenntnisse jedoch bereichern die Wissenschaft.<br />
Bedenklich, dass manche „Entwicklungsl&#228;nder oder unsere polnischen Nachbarn da schon seit Jahren weiter sind“, schlie&#223;t F&#246;rster.</p>
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